Zu Fuß unterwegs

Und das mit dem zu Fuß gehen ist in Portugal nicht einfach. Bürgersteige oder sichere Fußwege sind meistens gar nicht erst vorhanden. Die Autofahrer sind auch nicht wirklich rücksichtsvoll. Zwei Kilometer mussten wir schaffen. Wind und Wolken machten den Walk spannend. Gerade als wir in Sítio ankommen, wird der Himmel ganz dunkel. Wir retten uns unter ein Dach und dann gibt es Kaffee und Pommes, wir dürfen sogar auf der Terrasse mit unter den Tisch- den Regen abwarten, so ist das hier halt- und später gehen wir dann die Wellen gucken. Der Wind wird immer mächtiger und mit zwei neuen blauen Regenmänteln sehen die beiden aus wie Dschango und Dschangoline. Der Wind ist so stark, das wir quer laufen und dem Frauchen die Beine wegfliegen. Nicht lustig, wir sind ja auf einer Klippe. Bellen hilft nicht, die Zwei wollen unbedingt Ihre Fotos.

 

 

 

 

Dann Erbarmen die Zwei starten den Rückweg. Das war so ein anstrengender Ausflug, wir wollten nur noch Wasser und das Körbchen. Und bis zehn Uhr am nächsten morgen haben wir dann mucksmäuschenstill geschlafen. Und heute da lacht wieder die Sonne.

Das Womo bekommt eine Frischekur und wir fahren weiter. Es geht zum Nordstrand noch einmal Wellen gucken.

Nazaré und die big waves

Gestern Abend sind wir in Nazaré angekommen. Das alte Dorf hat kleine verwinkelte Straßen und man erkennt das alte Fischerdorf noch gut.

Parkplatz Winker springen uns vor das Auto, he Mann wildes wuffen… Wir finden euch komisch.

Das Womo rollt zu einem Parkplatz, windig ist es hier. Wir dürfen raus es geht bergab auf den Klippen lang. Wir wählen die Straße, ist uns auch lieber. Die Trampelwege rechts und links gehen ziemlich nah an der Kante der Klippe vorbei. Das braucht doch niemand.

Dann kommt da ein Gebäude und ist ja klar, Hunde verboten.

Obwohl es hier sehr viele Kumpels gibt, dürfen wir fast keinen Bereich der Zweibeiner betreten. Alle Geschäfte sind tabu, ebenso Cafés, Restaurants selbst im Schnellimbiss dürfen wir nicht rein.

Knurr, dann eben nicht. Frauchen verschwindet und wir warten draußen mit dem leinenhalter. Ok, so alle zwei Minuten rufen wir laut, ob sie nicht endlich wieder rauskommen möchte.

Ein Euro kostet der Eintritt. Drinnen gibt es eine Ausstellung der schönsten Big Wave Fotos. Die Surfbretter der erfolgreichen Bigwave bezwinger sind da, und ein Motorbob, das Ding das die Surfer rauszieht. Puh sind die Mutig.

Die Wellen sind bis zu dreißig Meter hoch.

Unglaublich an einem Tag wie heute, wo alles voll normal aussieht.

In einem anderen Raum gibt es geologische Erklärungen für die Big Waves. Aber das könnt ihr alles hier selber nachlesen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nazaré_(Welle)

Die Sonne war schon futsch und kalt wurde es auch. Nazaré hat zwei CP’s, leider beide etwas außerhalb. Egal, Strom für die Kamera, eine heisse Dusche und ein windgeschützter Platz überzeugen und wir rollen los.

Hier stehen wir nun in einem Kiefernwald und lassen es langsam gehen.

Oh gestern war Vollmond, für uns Elchhunde immer eine besonders aktive Nacht. Das dann auch noch Hamburger Bratduft in der Kiste lag, hat unsere Wolfsinstinkte geweckt. Tschuldigung ihr Zweibeiner unser Benehmen war nicht nett. Wir versprechen Besserung und wollen ganz bestimmt nicht zum Metzger oder per Post nach Hause geschickt werden Ehrlich, wir können ganz lieb sein und passen gut auf euch auf.

Gekauft

Es gibt hier einfach überall rappel volle Orangenbäume und gerade eben haben wir dann eingekauft.

Sehr lecker.

Hier sind wir gerade und genießen die Aussicht.

noch ein ganz kurzes Update:

Wir stehen immer noch hier (es ist so ca. 2 Std später) und wir genießen die Aussicht immer noch und das wir keinen Termin haben, nirgendwo hin müssen und jederzeit los fahren können. Und Frauchen findet den Internet Empfang gerade super gut, geschwind ein bisschen Büro erledigt. So macht das Arbeiten Spaß und ist gar kein Problem.

Noch ein bisschen zu Portugal:

Die Menschen sind sehr freundlich und die mangelhaften Sprachkenntnisse werden super höflich ignoriert. Mit dem Finger zeigen, Lächeln oder mal ein englisches oder ein deutsches Wort- alles funktioniert. Wir haben den Eindruck, dass viele Portugiesen Urlaub haben. Hier an diesem Aussichtspunkt halten womos und Autos mit Nummernschildern aus P.

Die kleinen portugiesischen Orte bieten alles was man von Zuhause kennt. Man sieht jedoch auch die Landflucht. Leerstehende Häuser und Geschäfte. Auch die schön gekachelten Häuser verfallen durch Leerstand. Im Garten davor oft ein prächtiger Orangenbaum voller Früchte, daneben ein Zitronenbaum ebenso gefüllt mit leuchtend gelben Zitronen. Da ist man versucht anzuhalten und das kleine Häuschen zu kaufen… ein Leben hier in Portugal ist denkbar. Schon nach den wenigen Tagen hier im Land, gefällt uns die Ruhe, das Licht und die Stimmung sehr. Wir bleiben noch einige Minuten und laufen mal eben zum Wasser.

Jetzt noch ein Kaffee und dann wollen wir wieder rollen.

Weiter geht es nach Nazaré, dem Surferparadies.

Entspannen

Angekommen in Lavos

Wir sind in Costa de Lavos, der Stellplatz liegt direkt am Meer. Das passt für zwei Tage entspannen, stehen, lesen, faulenzen und laufen. Herz was willst du mehr. uuuurlaub, wuff

 

Am Strand ist man fast alleine. Das Wasser ist noch richtig kalt brrr.

 

 

 

 

 

Aussteigen, zehn Schritte machen-Strand. Feine Sache hier. Die Stimmung ist ruhig, friedlich. Und die Kumpels die hier regelmäßig vorbeikommen machen gar keinen Stress. Urlaub liegt in der Luft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist das Fernsehbild sicherlich rostrot eingefärbt. 🙂

 

 

 

 

 

 

 Wir haben eine HaSi Kunst Skulptur am Strand hinterlassen.

Ich kann auch relaxen- euer Gandalf

 

Und dann rollten sie an, ich nenne sie mal Karl-Heinz und Annie. Niegelnagelneues Joghurt Schiff und wo wird eingeparkt: klar direkt hinter dem HaSi. Kuscheln pur.

 

 

 

 

Ok, nicht unser Problem wenn wir heute Nacht aufpassen und fremde Wesen verbellen, die haben sich ja den Platz ausgesucht. Ich sollte erwähnen, das der gesamte Platz relativ leer ist. Tsss es gibt schon Kuscheltiere.

Und heute dann der Kracher. Kommt da ein neues Womo an und stellt sich schön mit Meerblick an der Seite auf. Na, die haben Annie noch nicht erlebt. Wie ne Furie hat sie gekeift und ihrem Karl-Heinz klar gemacht, dass niemand ihr den Blick auf das Meer nehmen darf.

Artig wurden alle Stützen hoch gebeamt und das Landstraßen Schiff wurde uns direkt vor die Nase platziert. „Hallo sie bekommen neue Nachbarn“ sagt sie noch und Frauchen brummelt

„Ich habe es befürchtet.“

Karl-Heinz hat dann in seinen sonnengelben Maxishorts den Wagen wieder in die Waagerechte gebracht und nun wird die Tagesschau geguckt. Fremdschämen geht wunderbar. Wuff

Doch was gab es heute für ein lecker schmecker Essen. Das Womo riecht noch immer soooo fein.

 

Der Stellplatz hier in Lavos hat einen Wasseranschluss, WC und Grauwasser können entsorgt werden. Man steht jetzt im Januar mit reichlich Platz auf dem geschotterten Parkplatz. Der Strand ist weitläufig und Surfer erobern die Wellen.

Im Ort ist Winterstarre, ob hier im Sommer mehr los ist- kaum zu glauben.

Morgen geht es weiter in den Süden.

 

  Ein kleines Karmann Treffen gab es dann gestern Abend in Costa de Lavos.

 

Was ein spannender Tag

Wir haben heute ein Wechselbad der Emotionen erlebt. Nach einer kühlen Nacht in Portugals höchster Stadt durften wir noch ganz lange durch den tollen Park von Guarda toben. Richtig cool was die da bieten.

Outdoor unterm Dach ein Fußballplatz, ein Bodybuilding Platz mit Geräten und rund um Tartan Wege zum Joggen.

 

 

Nur das mit dem Hunde WC das fanden wir ein bisschen winzig. War auch keiner drauf, ist irgendwie auch klar.

Dann ging es los, ab ans Meer war für heute geplant.

Zugegeben die Strecke war super… wo gibt es schon grüne Striche für schöne Strecke an der Autobahn?

Es ging steil rauf und runter. Super tolle Aussichten. Portugal ist einfach schön.

 

 

 

Und dann kam der Wald, die ersten verbrannten Flächen und es hörte nicht auf. Unglaublich was das Feuer angerichtet hat. Manche Dörfer waren komplett eingeschlossen. Was muss das im Sommer eine Flammenhölle gewesen sein. Manche Autobahn Schilder waren immer noch unlesbar oder am Rand angesenkt.

Nur wenige Häuser sahen verbrannt aus. Neue Dächer waren häufiger zu sehen.

 

Die Autobahn verläuft toll durch die Berge. Und kurz vor Aveiro wurden die schwarzen Flächen weniger. Die Lagune kam in Sicht. Und Störche. Richtig viele Störche. Die Nester waren in den Strommasten übereinander. Richtige Storch-Hochhäuser.

Und dann kam der nächste Schock…

Wir sind raus an den Praia. Und das machen die Portugiesen Sonntags bei strahlendem Sonnenschein halt auch.

Es war voll richtig voll… und Gewimmel und dabei ist es doch Januar. Eine mini Vorstellung davon wie es im Hochsommer aussieht hatten wir schon. Ok, die bunten Häuser sehen sommerlich schön aus. Alles mit Fliesen gemacht.

Doch für uns, zu viele Menschen- es ging weiter. Ein super schöner Natur Platz. Wir wollten ganz alleine stehen. Unsere App https://www.park4night.com/  führt uns weiter. Die Strecke eine Rappel Schotter Rabumsschlagloch Piste. Es geht durch verbrannten Wald.

Uns wird es immer unheimlicher, wollen die uns hier in der schwarzen Welt alleine lassen, ne Leute Urlaub ist doch anders. Dann geht es nach links tiefer in den Wald, Richtung Strand. Diese Piste war dann noch holpriger, Wuff Wuff uns wird übel, einmal Elchhund geschüttelt. Die Bäume wurden wieder grün- immerhin, und vor uns fährt ein Golf. Also wir sind hier nicht alleine. Dann der Parkplatz und ja, hier ist es fein. Es gibt nix, kein Wasser, kein Strom, keine Camper. Nur einen Flaschencontainer und einen schönen Strand- super Ort für die Nacht.

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Copyright: HaSi Mobil Silke Richter
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Wir dürfen toben und der dumme Morpheus verschwindet in die Dünen- soll er doch da bleiben der Blödmann- um so mehr Leckerlies sind für mich da. Zurück am Womo sind einige Autos mehr da und die Männer haben Gummianzüge an und legen so Netze aus. Dann kommt ein komischer Mann ganz in schwarz, macht Fotos von den Autos und verschwindet wieder.

Die Zwei gönnen sich einen sundowner auf dem Weg. Und gucken so rum, und da kommt ein Pickup und darin sind zwei Cops. Die haben GNR auf dem Rücken stehen und Pistolen haben die auch.

Gucken auf die portugiesischen Nummernschilder kommen den Weg hoch.

Die zwei Leinenträger Lächeln ganz nett und sagen brav Olahh zu den Gesetzmännern. Alles gut. (Gut auch das man den zwei großen Wassergläsern nicht ansieht was drinne ist, Kölsch Tonic und Apfelsaft aus Schottland, Hicks)

Die zwei gucken nur auf das was die da im Meer machen, die mit den Netzen und Gummianzügen, schütteln den Kopf, gucken der Sonne beim untergehen zu und gehen zurück zum Pickup. Alle Autos werden aufgeschrieben und dann fahren die wieder.

Sehr komisch…was nun. Die zwei haben Hunger und zaubern was zu essen, es wird dunkel, die Männer verschwinden und wir sind ganz alleine. Bleiben oder nicht, das ist die Frage. Wer kommt wieder, die Fischer, die Polizei – alle beide… gibt es noch Stress oder ist das hier nur ein Spielchen. Die beiden entscheiden, wir Wechseln den Platz und fahren weiter.

Und so rumpelt es mitten in der Nacht wieder und wir fahren noch ein Stück.

Wieder ein Parkplatz direkt am Meer. Mit Häusern drum und hier können wir prima schlafen.

Gute Nacht.

Wir sind da…

Nach einer schönen Nacht in Frankreich durften wir am Morgen noch ans Wasser. Total irre was da für Wellen waren. Viel viel größer als in Holland. Und Holz und ganze Bäume lagen da am Strand. Es war sicherlich mega stürmisch in den letzten Tagen.

Und wir konnten frei laufen, rennen und endlich mal wieder ohne Leine über den Strand jagen. Es war sogar richtig warm.

Als wir zum Parkplatz zurück kamen, waren da Leute aus Neuss. Die haben uns ihren Phönix gezeigt, wow wow was ne Kiste.

Jetzt sind die beiden ein bisschen neidisch und finden das HaSi zu klein. Na mal gucken was daraus wird.

Mittags ging es dann weiter Richtung Spanien. Ruck zuck waren wir dort und es regnete. Sah alles nicht nach warm und schön aus. Die beiden Mandarinen- Bäumchen retteten den Einstieg in das vierte Land der Reise.

Spanien ist schon ne große Sache. Unglaublich wie schön und abwechslungsreich das Land ist. Die Pyrenäen schieben sich bis ans Meer.

Und dann sind wir hoch gefahren. Die Berge, das Plateau alles toll. In Burgos durften wir raus. Es gibt viele schöne Fotos, die muss Frauchen noch vom großen Fotoknipser ziehen.

Eine schöne aufgeräumte Stadt die tipp topp sauber ist. Da durften wir nur im Park mal das Beinchen heben.

 

 

 

 

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Copyright: HaSi Mobil Silke Richter
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Die Zwei haben gebibbert. Der Wind war mächtig frisch. Und als wir weiter sind, stand auf den Schildern über der Autobahn previous navados oder so… und die Wolken waren arg schwarz und die Straßendienst Laster hatten alle Räumschilder dran. Schnee in Spanien, damit haben wir aber alle nicht gerechnet.

Ist gut gegangen. Noch einmal günstig tanken und dann kam Portugal. Und nun stehen wir in Guarda auf einem ruhigen Parkplatz, haben frisches Wasser im Tank und morgen gucken wir mal wo wir hier gelandet sind.

 

 

 

 

Und dann geht es weiter in den Süden ans Meer. Sonne und Warm so ist das Wünsch dir was Programm.

Wuff und gute Nacht

Der Gandalf.

Kurzes Update

Portugal ist verdammt weit

Zwei Tage fahren und wir sind noch immer in Frankreich

Wir hatten einfach keine Lust im dunklen nach Spanien einzureisen, mit was zu gucken und hell ist es einfach schöner.

Der T4 läuft gut und völlig entspannt mit 100kmh reisen wir durch dieses schöne Land. Paris war so eine Nummer. Die Motorradfahrer sind echte Stuntman die trauen sich was. Aber unsere Cheffin hat uns souverän durch die Stadt chauffiert

Wir sind dann noch bis nachts ein Uhr gefahren. Dann ging nix mehr. Auf einem schönen aire Parkplatz sind wir raus und haben uns eingekuschelt.

 

 

 

 

 

Upps das mit dem einschlafen war nicht so einfach- Heizung oder Kühllaster die Geräusche waren nicht so einfach zu sortieren. Doch dann kam der Tiefschlaf und erst um zehn war wach angesagt. Wir haben beide echt gut mitgespielt.. na gut nachts haben wir noch ein bisschen dicke maxe gespielt, doch die beiden Westen ja oben in ihrer neutralen Zone.

Dann ging es bei Sonnenschein weiter. Richtung Süd. Es war bummelstimmung on Board. Und beim nächsten Tankstopp war klar, wir brauchen eine Pause.

Also ab ans Meer… und hui was sind nass geworden. Shit alles nass.. was ne Herausforderung. Wir testen also die Heizung.

 

 

 

 

 

Im Moment stehen wir am Atlantik. Dieses Meer ist so gewaltig. Die Wellen werden mich heute in den Schlaf wiegen

Das Frauchen liegt gemütlich in ihrem Alkoven. Das Glas mit dem klaren Drink aus Kölle ist leer. Ich glaub es geht ihr richtig gut.

Planung der ersten großen Tour.

Das Ziel: Portugal
Die Abfahrt: Ende Januar 2018 für ca. zwei Wochen

Vorbereitung: Reiseführer gekauft:

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Zusätzlich zum Navi soll uns die Marco Polo Karte Maßstab 1:300 000  auf die richtigen Strecken führen. Die Karte ist doppelseitig und riesengroß. Unterwegs wird das leider ziemlich unhandlich werden. Doch für die Planung am Esstisch ist es perfekt. Bereits seit Tagen sind wir mit dem Finger auf der Landkarte unterwegs und die Vorfreude wächst.

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Was haben wir nur ohne Internet gemacht… fast jeden Abend wird per youtube oder facebook nach neuen online Beiträgen zum Thema Nord-Portugal gesucht. Ein Dankeschön an alle Blogger, Filmer, Reisebericht Schreiber…wo auch immer ihr grade tourt.

Von der Nahe an den Rhein und nach Kempen

15.07.2017

Der vierzehnte und letzte Tag.

Der Platzwart kommt schon früh und die Frau geht zahlen. 
13 Euro für diese Nacht, eigentlich ja nur fürs Parken…Strom war nicht dran und der Wassertank war ja voll. Wir haben ruhig und gut geschlafen, die 13,- Euro sind also ok. Der Stellplatz ist direkt am Fluss und vielleicht ist es zur Innenstadt auch nicht weit. Wir laufen nicht mehr hin, nur noch Frühstück und dann los. 

Der Mann kann wieder lachen, es geht nach Hause.
Und die Stimmung ist so gut- dass es auch per Landstraße sein darf. Also ab nach Bingen an den Rhein und von dort über die B9 immer weiter. Eigentlich müssten wir so ja bis nach Geldern kommen.

Die Straße führt durch jedes Örtchen und immer wieder kommt eine Burg oder ein Schloss in Sicht. Schon toll was hier so los ist. Auf dem Rhein herrscht Hochbetrieb. Und auf den Schienen wechseln sich die Güterzüge und Intercitys ab. Hier gibt es soviel zu gucken, da wird es nicht langweilig. Wir machen dann auch eine richtig schöne Mittagspause.

Das Wasser aus dem Rhein schmeckt hier nicht mehr so lecker wie in dem Bodensee. Es ist auch nicht mehr türkis. Schade…

Bis nach Bonn führt uns die Straße und dann geht es nach Köln. Hier machen die Beiden nach zwei Wochen das Radio wieder an. Nun wollen wir doch auf die Autobahn.   PLINK…rotes Licht leuchtet… NEIN nein, der Mann war nicht zu schnell, das Auto neben uns wohl schon. Ob wir wohl auch ein Foto bekommen?
Wir fahren dann noch quer durch Köln und dann geht es auf die Zuhause Autobahn. Um halb sechs sind wir wieder in Escheln und nun raus…ab in den Garten und schnüffeln wer sich hier so rum getrieben hat.

Der Urlaub ist vorbei…

wuff wuff
euer Gandalf.

Nachtrag Womo Test Der Lyseo 700T

16.07.2017

Das Womo ein Bürstner Lyseo 700T

Wir hatten zwei getrennte Betten. Diese konnten mit einem Verbindungsstück zu einer Liegefläche umgebaut werden.  Die ersten beiden Nächte gab es getrennte Betten. Doch die Bettdecken haben sich zig mal nach unten verabschiedet- Super blöd.

An den Betten gab es Leselampen und einen Schalter für das Nachtlicht. LED Lampen in Bodenhöhe als Nachtlicht. Eine feine Sache. 
Die Lampen vorne ließen sich leider nicht vom Bett ausschalten. Dafür musste man wieder aufstehen.

Das Womo hatte keinen Fernseher und das Radio funktionierte nur mit eingeschalteter Zündung. Für uns waren es so zwei ruhige schöne Wochen- anderen wird die Beschallung mit Radio und TV sicherlich fehlen.

Negativ fanden wir, das es keine Rückfahrkamera gab. Rückwärts Fahren kann einfacher sein. Ein Navi war leider auch nicht eingebaut. Wir haben unser TomTom an die Windschutzscheibe gepackt. Jedoch mussten wir es abends demontieren. Der guten Sichtschutz der Frontscheibe ließ sich sonst nicht schließen.

Das eingebaute Sony Radio war mangelhaft. Viel zu kleine Knöpfe und die Logik der Bedienung wohl asiatisch.

Tacho und Instrumente vom Fiat konnte man als normal gebauter Fahrer nur sehr schlecht ablesen. Sitzriesen fahren im Blindflug und brauchen ein gutes Tempo Feeling.

Gut waren der Fahre und Beifahrersitz, das Lederlenkrad und das ein Tempomat vorhanden war. Die Motorleistung, Bremsen, Lenkung- alles perfekt.


Im Badezimmer gab es eine separate Dusche- natürlich ist der Platz begrenzt. Wir haben es einmal ausprobiert und das Duschen funktioniert mit warmen Wasser wunderbar. Die klappbare Dusch Abtrennung hält den Rest des Bades trocken. Im Becken gibt es zwei Abläufe. Also hier + Punkte für den Bürstner.

Der Wasserhahn am Waschbecken ist nur optisch schön und einfach nur eine reine Show. Sich an dem kleinen Becken zu waschen war sehr schwierig. Leider ließ sich die  Badezimmertür nicht feststellen. Mit offener Tür- festgeklemmt am Küchenblock – könnte man den Raum viel besser nutzen. Ein kleines Bauteil mehr und schon wäre alles schöner.

Das Womo hatte einen Boiler und warmes Wasser war im Bad und an der Küchenspüle ruck zuck verfügbar. Sehr gut!

Toilette… wie halt immer mit der üblichen Chemiekassette und  die Füllmenge der Kassette ist immer zu klein. Spätestens nach zwei/drei Tagen muss man leeren. Freistehen ist also nur in WC Nähe länger möglich.

Die Heizung- haben wir nur einmal in der Eifel gebraucht- wie der Boiler- perfekt und schnell Warm. Der Gasverbrauch hat sich in Grenzen gehalten. Das Womo hatte einen schönen Fußboden. Der fühlte sich weich und warm an, war perfekt abwaschbar.

Der Küchenblock war super. Drei Kochstellen und ausreichend Stellplatz. Ein Spülbecken mit einem starren Wasserhahn. Besser wäre ein drehabarer Hahn. Schubladen und  viele Fächer bieten enorm viel Platz in der Küche. Sogar ein kleiner Apotheker Schrank war vorhanden.


Der Kühlschrank war sehr groß und hatte ein Eisfach. Für uns perfekt.

Die Schränke. 
Es gab eine hohen schmalen Schrank mit vielen Fächern. Unsere gesamte Kleidung für 14 Tage hatte hier Platz.
Unter dem Bett war rechts der Kleiderschrank mit Stange und links ein Ausziehbarer Schrank mit weiteren Fächern. Die Trittstufen zum hinteren Bett waren ebenfalls Stauraum. Im Boden gab es zwei kleine Fächer für Schuhe oder Handfeger.
Und natürlich einige Schränke über dem Bett und der Sitzgelegenheit. Für die zwei Wochen war das mächtig viel Platz fürs Gepäck.

Trotz Hub Bett über der Sitzgruppe (das haben wir gar nicht genutzt) war die Stehhöhe sehr gut. Alle Fenster und die Türe hatten Insektenschutz Gitter und Verdunkelung. Perfekt!

Die Stauräume außen waren von beiden Seiten mit großen Türen zugänglich. Und eine Markise war auch montiert.

Die Beleuchtung innen und außen war reichlich mit LED Lämpchen und Streifen versehen. Fast schon ein bisschen zu viel für unseren Geschmack.

Leider konnte man keine USB Geräte ohne Stromanschluss laden. Es gab im Innenraum keinen USB Stecker. Und vorne funktionierte das Laden der Geräte nur mit dem Schlüssel auf Zündung.

Unser Fazit, ein nettes Womo auch für die große Tour gut zu gebrauchen. 

Wer das Womo kaufen möchte… hier der Link zum Händler.

https://www.autohaus-scharfenberg.de